spinning jenny
Ja Sali mitenand. I hahn mir ä Plattenspieler kauft. Sell isch e Text iwwer e Dubplate. Wer kennt s nit?
Wer s nit gwisst het, dass es des gibt, mit emene Dubplate cha e Musigproduzent amene DJ neui, bislang no nid veröffentlichi Musigstük churzfristig zur Verfüegig stelle. Wil DJs i bestimmte Musiggenres (z. B. Techno, Rap, Reggae oder Drum'n'Bass) vil mit Schallplatte arbeite, cha de Produzent für das weder e CD-R n es DAT verwende. Spielt de DJ ds Dubplate inere Club, cha de Produzent di klanglich Qualität under Livebedingige teste und de Erfolg bim Publikum beurteile. Dr Nachteil vo Lack-Dubplates isch, dass sich die nur igschränkt zum Scratchen eigned. Zum einte sind si schwerer als Vinyl-Schallplatte und chöi somit uf dr Slipmat vom Plattenspieler nid so liecht bewegt werde. Zum andere wird d Beschichtig bim Scratche sehr schnell zerstört. Aber au bim normale Abspiele lidet ds sehr weiche Material, so dass es Lack-Dubplate je nach Qualität vo de verwendete Abtastnadle nach mehrere Abspilvorgäng dütlich schlechter tönt. Vinyl-Dubplates eigned sich zum Scratche und hei di glich Haltbarkeit und bi fachgrechter Herstellig au di glich Qualität wie handelsüblichi, pressti Schallplatte.
I hab sell au nit g’wisst. I hab sälli usem hinterschte Winkel zoge un mir d groß Müeh gmacht, sie a z horche. S isch e riese Huffe Arbet gsi. S isch gar kei Dubplate. I hoff, di isch noch zum Rette. So viil dezue.
Er liebt sie – auf abstrakte Weise. Ich glaub’ nicht, dass wir gemeinsam gehen. Wäre es so, wüsste ich es längst. Das Loch, nicht die Lücke, stellt sich stumm, mitten in die Welt. Ein Aufhänger, unbewegt, um den alles tanzt und sich dreht. Sichtlich unsichtbar, un ein gelassen, ein Versprechen, ich soll sehen, was ich sehen will. Ein Nagel, apathisch, für den Austausch, wie eine Falle, auf den Kopf gestellt. Komm mir nicht zu nahe. Dein Lächeln ist wie dein Schweigen. Irgendwie betrübt. Die Tür zur Welt, fest verriegelt. Was hast du damit zu tun? Nimm die kalte Hand da weg.
Ich habe Fehler gemacht. Verzeih mir für meine Distanz. Ich singe nicht. Ich suche dich. Tonarm. Die Antwort. Eine Nadel, die erste Linien füllt und einbricht, in eine Bewegung, in eine Welt. Ausgezogen, als gäbe es nichts zu verbergen. Ein verborgenes Herz, ist schwer zu ertragen. Ein Arm, frei schwebend, zu Tisch, nicht zu viel Gewicht. Auf einer Höhe, in Schwebemitte, ganz von selbst. Auflagekraft, diamantklar, näher geholt, abwärts, runter, langsam und schmerzhaft, in die Dunkelheit hinein. Ein Lebensweg, gebahnt. Zusammen sein. Du findest meine Spur, tastest mich ab, fasst mich, Saphir, füllst mich, Diamant, durch alles Tote und Stille, du hältst mich, ich halte dich, so warm, liegen wir uns im Arm, wir fahren, skaten, auf der Innenbahn, abnehmender Ton, Kontakt, so intensiv, als wärst du für mich gemacht. Ich werd’ dich nie verstehen, aber ich kann dich fühlen. Zusammenspiel. Zwei Leben, die ineinander laufen. Unter meiner Haut, liegt ein warmer Ton, der sich traut. Dann bleibst du auf einmal stehen. Du hebst ab, nichts hält dich, unterbrochen, überraschend, das Grau deines Himmels, es wirbelt, unbeständig. Rastlose Träume, wenn du in der Nähe bist, und du bist in der Nähe, unmöglich zu wissen, warum, soll ich warm bleiben, ich laufe, allein, ins Leere, enge Gassen, mein Körper, meine Zeilen, unwiederholt, als gehörten sie dir, nicht, nie gehört. Kehr um, nimm teil, beweg dich, einmal mehr. Ein Herz, das schlägt, muss sich wiederholen. Wisch den Staub ab. Als die Musik starb, als ob sie niemals da war, bewegte sie sich, wie ein Flüstern, innerlich, wo ich auch hinging, in jeder Straße, in jeder Führung. Hier lebe ich. Wohin bringt sie mich? Schaltest ab, löschst das Licht. Nichts spielt und dreht sich, wenn du liebst. Es geschah, ganz leise, im Vorübergehen. Bring dir nicht das Leugnen bei. Ich weiß, dass alle Wüsten zu grünen Wiesen werden, wenn wir tanzen. Und wenn der Hase doch anders läuft, vergessen wir uns nicht, stimmt’s? Und das Traurige-Gedanken-Denken beginnt. Du bewegst dich. Ich höre zu. Die Klänge eines nahestehenden Menschen, bis sie brechen. Auf einer Nadel, der zitternde Händedruck, Kratzer, Riss, unklar, nicht da, daneben, verlierst es, für nichts mehr etwas übrig, übersprungen, mit dem Ticket für Wechsel und Geschwindigkeit, entgegen der Musikrichtung. Ein rücksichtsloses Herz ist schwer zu brauchen. Gib acht, ich bin die Musik. Die Nadel kennt die Rillen, sie springt, keine andere Seite, den Sinnen und der Welt entrückt, zu den gewünschten Stellen. Ein Fall. Ein Sturz. Seltsam. Richtungsänderung, gedreht, gewendet, hin und her, übergangen, überfahren, wie es war, wie es wird, in den sicheren Händen dieses eines Mannes, läuft nicht so gut, sowas passiert halt, für den, der nicht mehr liebt, wurde sie, aus Versehen, kurzfristig, gemacht. Jetzt wird es still. Weil alles zu Ende ist. Ich frage mich, woran du mich erinnern willst, stehst nur so da, als verstündest du nichts. Manchmal ist er hier, doch kann nicht bei mir sein. Er sitzt fest, in einer Bewegung. Ich hoffe, du vertraust dich dem Verborgenen an. Behältst sie. Hörst sie. Wirst jemandes Liebe sein.
»Dr Stummi weiss nüt z'sägä, offebart keis Bild. Het är doch nie glehrt rede, so fühert är nüt im Schild.« Ei mehr oder weniger, was isch des scho in der Stadt, es isch net, aber des Nüt isch groß, so unbeschreiblich groß, unbegreiflich, net griffbar. Du husch de Abschied verpasst, wie e wichtige Termin, war net itrait im Kalender, z voll isch gsi. Wer vo echte hindere wüsst mues fascht lache. Mengmol isch er in si gange, wenn 's en mit Träne bittet het, und bette. Loss a mâl, i will dr ebbs sagge. Diä Lit solle do Grundwortschatz finde. Schwätze ma e eigini, bsunderi Sproch für de private, nette, warme, persönliche Bereich. Lieber hüt, as morn. Ich haa mol e Frog: Bisch malad? Bisch net debigsi? Abernai! Du bisch der Aller-allerärmscht. Net ganz koscher, losst er sich net in die Kaade gugge, macht grad, wie wann er e Denkmal wäret, und seit ke Wort, 's hilft nit lang, und tut nit gut. Ehr äächenie groußie Dummheit. Un dr het áls gjomeret. Aagseicht. Bisch bal fertig? Bisch doch kei Bruddler. Schwätze mer doch emol drüber, wer mer sin un was uns usmacht. Dass de mer sagsch wie i der vorkomm. Un i sag der wie i dich sieh. Wer simmer un was könne mer. Was däde mer no gern Lerne, dass mer Könne, was mer sin. Muss jeder fer sich selwer wisse, ob sich’s vielleicht e kläänes bissje fräjhe däät iwwer änni, die wo’s besuuche kummt. 'S goht kei Luft, es schwankt kei Nast, es rührt si ke Läubli, und du bisch mer au so still. Isch di Wahl, i muss der's bikenne. Merkschs afánge? Hesch s am Änd verlore, Verbundeheit, e aktivi Zuewändig zum andere? Und der, wo it will, der hot scho ghet - der halt sei Mul un gang is Bett. Weisch ja, wie des isch. »So tuet är si vergrabe, hinter sire Stirn. Die luti Bildparade, wo doch nie steit für ihn. Und hofft und hofft uf ds Wäse, wo ihn mag ghöre glich. Und hofft und hofft vergäbä, und stirbt ganz ohni Pries.« In dust, we trust. Des isch wohl s Läbe, wenn d Erinnre forttragt werde un verschwinde. Uff dere Platt sin Titel, wu tiefer gehn - manchi schienbar witzig, aber biem genauer hinhöre, merkt mer nar schu, dass nit alles luschdig isch. Dini Unsicherheit wird am Schluss zu minere Unsicherheit. Die einte nenneds es sichers Azeiche für e Geisteskrankheit. Die andere säged: So schloht mis Härz.

